Lexikologie
Курс лекций, 26 Февраля 2013, автор: пользователь скрыл имя
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ist Lehre vom Wortschatz
ist eine sprachwissenschaftliche Disziplin, die den Wortschatz einer Sprache betrachtet ( früher wurde sie Wortkunde genannt )
untersucht und beschreibt die Struktur, Bildung, Funktion der Elemente der Sprache
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Aus dem griech. „ lexikos“ + „ logos“
sich auf das Wort beziehend die Lehre
- ist eine relativ junge Disziplin der Sprachwissenschaft. Seit dem Jahre 1960 ist die Lexikologie eine selbständige Universitätsdisziplin.
Lexikologie
- ist Lehre vom Wortschatz
- ist eine sprachwissenschaftliche Disziplin, die den Wortschatz einer Sprache betrachtet ( früher wurde sie Wortkunde genannt )
- untersucht und beschreibt die Struktur, Bildung, Funktion der Elemente der Sprache
- untersucht auch die Beziehung zwischen Sprache und Denken, die Grundfunktion aller Worte Þ Benennungsfunktion. Das Wort dient als sprachliche Repräsentation von Begriffen
Lexikologie steht im Schnittpunkt weiterer Wissenschaften, sie ist eng mit anderen Disziplinen verbunden.
Beziehungswissenschaften der Lexikologie:
Philosophie
Psycholinguistik
Textlinguistik
Lexem
- Beziehungseinheit der Lexikologie, alle Elemente der Lexik, die als Beziehungs- und Bedeutungseinheiten in festen strukturellen Beziehungen stehen, als Ganzes im Bewusstsein gespeichert und reproduziert werden.
Zu den Lexemen gehören:
- Einzelwörter ( Autosemantika )
- Wortpaare z.B.: fix und fertig
- Funktionsverbgefüge z.B.: in Beziehung stehen
- Phraseologismen z.B.: bessere Hälfte
Lexeme haben kognitive (Sprache als Mittel zum Denken) und kommunikative Funktion.
Erst werden sie im Gehirn gespeichert und dann reproduziert.
Lexikon = gesamte Bezeichnung für den Wortschatz einer Sprache.
- das strukturierte Inventar der Lexeme Þ Lexeme sind die Einheiten des Systems
Funktion der Lexeme:
- bezeichnen das Einzelne und den konkreten Begriff
- sind Mittel der Übernahme und der Aneignung von gesellschaftlichem Wissen Þ Urteile, Wertungen
- gleichzeitig sind sie Medien der Kommunikation und sollen unsere Sprachintentionen, Wünsche, Aufforderungen ausdrücken
- sie sind die wichtigsten Mittel, sie teilen etwas über die soziale Einstellung des Sprechers mit
- haben sog. Indizfunktion, können jemanden ganz deutlich bezeichnen, dh. geben Auskunft über ihren Nutzer Þ aus welcher sozialen Schicht er kommt, welche Ausbildung er hat, charakterisieren den Menschen, seinen Intellekt Þ tragen Merkmale der Zeit, des Alters, der Herkunft, Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe...
- wir können den Sprecher oder den Schreiber identifizieren
- sie helfen die stilistische Ebene zu identifizieren:
Hochdeutsch ü in bestimmter Situation
Slang ý benutzt man bestimmte
Umgangsspracheþ Lexeme ( Wörter )
Wortschatz
- strukturiertes Inventar der Lexeme, eine integrative Komponente des Sprachsystems ( man kann mit Worten ohne Grammatik „sprechen“, aber ohne Lexik kann man nicht kommunizieren )
(mit dem Wort lernen wir gleichzeitig die Aussprache, syntaktische Regel, wie das Wort grammatisch geformt wird, mit welchen Wörtern kann ich das Wort verbinden, wann und wie man das Wort benutzen soll)
Teildisziplinen der Lexikologie:
- Semasiologie ( Semantik ) = Bedeutungslehre
- fragt, welche Bedeutung ein Wort im bestimmten Kontext oder in der
bestimmter Situation hat
- untersucht die Beziehungen der Bedeutungen
- die Bedeutungsbeziehungen spielen eine wichtige Rolle in der Stilistik und in der
Textlinguistik
- Onomasiologie = Bezeichnungslehre
- aus dem griech. „ onoma“ ® Name
- fragt danach, wie man bestimmte Sachen bezeichnen kann
- die Ergebnisse werden dann in Sachwörterbüchern benutzt
- Etymologie = die Lehre von der Herkunft der Wörter
- aus dem griech. „etymos“ ® ursprünglich Urform des Wortes
- untersucht, wo kommt ein Wort her, seine Entwicklung, Verwandtschaft mit den
anderen Wörtern Þ zeigt die Kulturgeschichte eines Volkes
- Lexikographie
- beschäftigt sich mit der theoretischen und praktischen Bearbeitung der Wörterbücher
- ist besonders eng mit der Lexikologie verbunden
- die Ergebnisse werden in Lernwörterbüchern benutzt, z.B.: DaF -Wörterbuch
- Wortbildungslehre
- untersucht die Bildung neuer Wörter, beschreibt bestimmte Muster und Modelle,
Regeln, nach denen neue Wörter entstehen
- steht im Mittelpunkt zwischen Syntax und Morphologie
- der Bildungsprozess hat etwas mit dem Bedeutungsprozess zu tun Þ Veränderung
der Bedeutung bei der Bildung neuer Wörter
- Phraseologie = Lehre von den festen Wortgruppen ( Idiomen )
- das jüngste Teilgebiet der Lexikologie
- sie beschäftigt sich mit idiomatischen Wortgruppen ( festen Wortverbindungen )
- Phraseologismen sind syntaktische Fügungen, ihre Wortverbindung hat eine völlig
andere Bedeutung, werden auch nach syntaktischen Regeln gebildet. Sind
Sache des Wortschatzes (Elemente, die die Sprache bunt machen) , weil sie wie
Einzelwörter behandelt werden
- Onomastik = die Namenkunde
- beschäftigt sich mit der Erforschung der Eigennamen ( Nomina Propria ) dh.:
Personennamen, Ortsnamen, Ländernamen usw. und ihrer
Bedeutung, Entstehung und räumlichen Verbreitung
- sie braucht immer die Ergebnisse der Lexikologie, ohne Thesen der Lexikologie
könnte sie nicht existieren
- die Eigennamen sind auch Zeugnisse über die Menschen, man erkennt an ihnen die
kulturelle Entwicklung und die Veränderungen eines Landes
Nachbardisziplinen der Lexikologie:
- Phonologie
s Phonem = die kleinste Einheit der Sprache, die einzelnen Phoneme dienen dazu,
sprachliche Zeichen zu unterschieden
- ein distinktiver Merkmale
- Trubeckoj hat sich damit beschäftigt
- Grammatik
Die Wörter treten im Kontext auf werden nach den grammatischen Regeln gefügt
- Syntax
- Syntaktisch freie WG und auch Phraseologismen z.B. , denn sie werden trotz ihrer neuen Bedeutung nach syntaktischen Regeln gefügt
- Stilistik
- die stilistischen Ebenen sind zu unterscheiden, man muss wissen, welche Lexeme kann man in bestimmten Situation benutzen Þ Synonyme, Homonyme usw.
Lexikologie = fragt nach dem Wesen der lexikalischen Einheiten, nach ihren Funktionen im Erkenntnis und Kommunikationsprozess, nach den Eigenschaften, sie beschäftigt sich damit, welche Triebskräfte, Ursachen und Bedingungen es für Veränderungen im Lexikon gibt.
Lexikographie = beschäftigt sich mit der Praxis und Theorie der Erarbeitung der Wörterbücher
Lexikon = aus dem griech. „biblion“ = Wörterbuch
- erfasst Nachschlagewörter, die nach bestimmten Prinzipien angeordnet und alphabetisch geordnet sind
Lexika = dienen vorrangig der Sprachinformation, sind nach verschiedenen Gebieten geordnet
Historische Entwicklung der Wörterbücher
• Seit dem 8.Jh. ⇒ lateinischer Glossare
• 15.Jh. ⇒ Übersetzungswörterbücher, deutsch ↔ lateinisch, deutsch ↔ griechisch
( lateinisch und griechisch gehören unter die klassische alten Sprachen )
• 1536 ⇒ Dictionarium latino – germanicum
• 17. Jh. ⇒ gab es mehr wissenschaftliche Einsätze, es entstanden die etymologische
Wörterbücher
• 1741 ⇒ das erste deutsche historische Wörterbuch, die Erklärungen sind aber auf lateinisch
Das erste deutsche synchrone Darstellung des Wortschatzes - Adelung
- es geht um ein fünfbändiges Wörterbuch, man bezeichnet es als ein
Beispiel für die historischen Wörterbücher
• 19. Jh. ⇒ in dieser Zeit entwickelt sich die historisch -vergleichende Methode,
so genannte Sprachwissenschaft. Man will mehr über die Bedeutung und Herkunft
der Wörter wissen
wissen
Das bedeutendste Wörterbuch :
Deutsches Wörterbuch - Jacob und Wilhelm Grimm
- erste Lieferung im Jahre 1852, beendet im Jahre 1961. Umfasst
Quellangaben, etymologische Angaben, grammatische Angaben, wird
als Vorbild des Wörterbuches bezeichnet
Wörterbücher der Gegenwartssprache
Im 20. Jh. erschienen viele Wörterbücher, die entweder einbändig oder mehrbändig sind.
Großes Wörterbuch - Wahrig, 1968
Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache - Klappenbach, Steinitz
- gibt stilistische Angaben, grammatische Merkmale, Mustersätze…
Großes Wörterbuch - DUDEN ,Mannheim , 1976 – 1981
- hat 6 Bände
Handwörterbuch der deutschen Gegenwartssprache - Kempcke, 1984
- hat 2 Bände
Arten von Wörterbüchern
Sprachwörterbücher
ein- zwei- mehrsprachig FachWB Enzyklopädien
diachron synchron
1.Diachrone Wörterbücher
- Historische Wörterbücher = verfolgen Entwicklung eines Lexems vom Anfang bis
heute, auf den verschiedenen Stufen der Sprache
Z.B.: Deutsches Wörterbuch - J. und W. Grimm – umfasst den Wortschatz vom 8.Jh.bis heute
Deutsches Wörterbuch - Herman Paul, Halle, 1897 – 1993
- einbändig, umfasst den Wortgebrauch, Änderung der Lautgestalt, Entwicklung
des Wortes. Der Nachteil dieses WBs – kommt vor allem aus der
Literatursprache.
- Etymologische Wörterbücher = verfolgen Herkunft, Geschichte, Verwandtschaft zu
den anderen Wörtern
Z.B.: Etymologisches Wörterbuch – Kluge/ Götze
Kleines etymologisches Wörterbuch
Das Herkunftswörterbuch - DUDEN, Mannheim 1989 - umfasst deutsche
Wörter und auch die Fremdwörter, hier werden auch die Wortfamilien gezeigt
2.Synchrone Wörterbücher
Untersuchen den Wortschatz der Sprache in einem bestimmten Zeitabschnitt.
Bedeutungswörterbücher NormativeWB StilistischeWB
Frühere Sprachgebiete Gegenwart Ortograph.WB Ortoep.WB
A: Bedeutungswörterbücher
- durch die Definitionen, Synonyme und Umschreibungen erklärt man die Bedeutung der Wörter.
Z.B.: Wörterbuch von Klappenbach, Steinitz – umfasst die Bedeutung, Stilistik,
Grammatik, Musterbeispiele den Sätzen mit diesen Wörtern
Handwörterbuch – hat 2 Bände, mit 60 000Stichwörtern, umfasst den Wortschatz
der letzten 30 Jahre
Deutsches Wörterbuch - Wahrig, Gütersloh 1986 ( zweite Ausgabe ) – einbändig,
bei jedem Lexem ist die Rechtschreibung, Silbentrennung, Ausspracheformen
DUDEN – hat 10 Bände = es ist Standard der deutschen Sprache.
- Rechtschreibung
- Stilistisches Wörterbuch
- Bildungswörterbuch
- Grammatik (aber ist nicht die modernste. Helbig / Buscha ist moderner )
- Fremdwörter
- Aussprachewörterbuch
- Etymologisches Wörterbuch
- Sinn- und sachverwandte Wörter
- Richtiges und gutes Deutsch
- Bedeutungswörterbuch
B: Wörterbücher, die die Vergangenheit untersuchen
Z.B.: Althochdeutsches Wörterbuch - Gasterstädt, Fring
Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch - Lexer
C: Wörterbücher unter bestimmten Teilaspekt
1.Stilistischer und semiologischer Aspekt:
Das Stillwörterbuch - Henrik Becker – zu jedem Wort sind hier verschiedene Anwendungen
Wörter und Verwendungen - Agricola – 8000 Wörter, zu jedem Lexem sind hier viele Verwendungen
Synonymwörterbuch
Wörter und Gegenwörter - Agricola,C./ Agricola, Leipzig 1979 – Antonyme
Gleich gesprochen verschieden geschriben, 1988 – Homonyme
2.Grammatisch - semantischer Aspekt:
- spielen eine große Rolle bei den sogenannten Valenzwörterbüchern. Die bekanntesten sind von Helbig, Sommerfeld und Schreiber. Diese WB sind sehr praxisorientiert. Sie haben den Wortschatz auf der Ebene der „parole“ ( Text, Kommunikation ) erforscht, mit statistischen Methoden zusammengetragen und danach qualitativ untersucht. Es werden die syntaktischen und die semantischen Umgebungen von Substantiven, Verben und Adjektiven untersucht = Verknüpfungsmöglichkeiten – was kann man womit verwenden.
Wörterbuch zur Valenz und Distribution deutscher Verben – Helbig, Schenkel
Wörterbuch zur Valenz und Distribution deutscher Adjektive- Sommerfeldt, Schreiber
Wörterbuch zur Valenz und Distribution deutscher Substantive- Sommerfeldt, Schreiber
Hilfsmittel für Studenten der Germanistik sind auch sog. „ kleinere Ausgaben“
Das Lexikon deutscher Präpositionen – Schrüder
Das Lexikon deutschen Konjunktionen
Das Lexikon zum Artikelgebrauch- Grimm ( nicht mit Gebrüder Grimm zu tun )
3. Soziolinguistischer Aspekt:
- gibt die geographische Herkunft
Z.B.: Berlinisch – 1986, Schild – gibt eine Einführung in die Entstehung der Berliner Mundart
Mundartwörterbücher = die sozialen Status, soziale Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe zeigen - auch das findet seine Widerspiegelung in WBn.
Dadurch entsteht nämlich ein bestimmter Wortschatz, ein sogenannter Gruppenspezifischer Wortschatz z.B.: Gsw, der Bauern, der Handler, der Sportler, der Jugendlichen – besonders dieser hat ziemlich phantasievolle Bezeichnungen. usw.
Es gibt auch ein Wörterbuch des Rotwelsch – es ist die deutsche Gaunersprache – die Sprache der Verbrecher- Sie haben ihre eigene Ausdrucksweise für verschiedene Dinge.
Der Begriff Individualwörterbuch – der Wortschatz von Einzelpersönlichkeiten wird untersucht. Es gibt beispielweise Wörterbücher, die den Wortschatz von Goethe, Kleist oder Lessing untersucht haben.
4. Fremdwörterbücher:
– sie geben Auskunft über die Bedeutung, Rechtschreibung, Aussprache und Herkunft von Fremdwörtern in verschiedener Weise.
Z.B.: Großes Deutsches Fremdwörterbuch – Hans Schulz, Berlin 1988
- die Wortklassen werden dargestellt, Angaben zur Herkunft, Etymologie und
zum Zeitpunkt der Aufnahme des Wortes in den Wortschatz (wann wurde das Wort in den Wortschatz übernommen?)
- besonders wertvoll sind Angaben zum syntaktischen und syntagmatischen Gebrauch
( Verknüpfungsmöglichkeiten )
Es gibt auch sogenannte rückläufige Wörterbücher - die Stichwörter sind nach dem letzten Buchstaben angeordnet ( gut für Dichter, die Reime bilden )
Mater – 1983 – 140 000 Stichwörter hat er untersucht, gibt keine grammatischen und semantischen Angaben. Orientiert sich nur auf die Darstellung nach dem letzten Buchstaben. Ein solches WB ist besonders bei Untersuchungen im Bereich der Wortbildung sehr wichtig (es gibt z.B.: 9000 verschiedene Belege und Endungen
Auf - nne )
5.Andere Aspekte:
Wörterbücher, die den öffentlichen Sprachgebrauch beschreiben und kritisieren:
Brisante Wörter von Agitation bis Zeitgeist ( brisant = explosiv ) – es wird dort der Wortschatz aufgeführt, den die Politiker verwenden
Abkürzungen – Komprimierung der Sprache
Das große Abkürzungswörterbuch von Koblischke – 33 000 Abkürzungen, Kurzwörter, Zeichen und Symbole aus allen wichtigen Gebieten des Lebens ( Abkürzungen gewinnen mehr und mehr der Bedeutung )
Wörterbuch der Sprachschwierigkeiten – Untertitel : Zweifelsfälle, Normen und Varianten- Kempcke, Druckert, Leipzig 1984 ( nach der Wende ist neu verlegt worden )
- ein kleines Werk, umfasst spezielle Fälle, welche den Ausländern Schwierigkeiten machen – orthographische, grammatische uns stilistische Sicht.
Normative Wörterbücher – legen Normen fest, nach denen man sich richten muss.
Z.B.: die orthographischen Wörterbücher ( DUDEN u.a.)
die orthoepischen Wörterbücher – Aussprachenwörterbücher – legen die Aussprachennormen fest, die man lernen muss, damit man in einer Sprachgemeinschaft verstanden wird.
Wort und Wortschatz, die Sprache als Zeichensystem
Wenn man sich mit der Sprache beschäftigt, spielt die Beziehung zwischen der Sprache und der objektiven Realität eine große Rolle. Die Menschen sind gesellschaftliche Wesen, sie brauchen die Sprache. Bei der Erfüllung von gemeinsamen Aufgaben benötigen sie unter anderem die Sprache.
Die Sprache hat zwei Hauptfunktionen :
1. kognitive Funktion = Erkenntnisfunktion
Sprache als Mittel für die Formulierung und den Ausdruck von Gedanken im
Erkenntnisprozess
2. kommunikative Funktion
Sprache als Mittel zur Verständigung in der Gesellschaft.
Instrument zum Austausch von Informationen zwischen Sprecher ↔Hörer,
Schreiber ↔Leser
Wenn die Sprache diese zwei Funktionen erfüllen will, braucht sie ein sprachliches System.
Das System muss so beschaffen sein, dass man damit eine große Menge von Informationen, Äußerungen machen kann, die beliebig erweitert werden können, die wiederholt werden können.
Unser Sprachsystem besteht aus invarianten Elmenten und Regeln - als funktionale Einheiten betrachtet. Diese funktionalen Einheiten sind :
- eine Zuordnung von Lautkörper ( Formativ ) und Bedeutung im Bewusstsein des Menschen gespeichert.( Lexeme )
Ferdinand de Saussure
- bezeichnet die sprachlichen Zeichen als bilaterale Einheiten, die in der Zuordnung von Lautkörper zu Bedeutung im Bewusstsein gespeichert werden.